Neubaugebiet lässt für die Zukunft hoffen / Prinzessinnen verteilten Küsschen
Nord-Nachrichten
22. Januar 2010
SANDHOFEN. Trotz der klirrenden Kälte und der schneebedeckten Straßen kamen zahlreiche Bürger, auch aus den umliegenden Stadtteilen, um an dem traditionellen Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Sandhofen und der Volksbank Sandhofen teilzunehmen. Volksbankdirektor Bernd Aust begrüßte unter den Gästen zahlreiche Stadträte, Bürgerdienstleiterin Michaela Diehl, GBG Geschäftsführer Wolfgang Bielmeier, Vertreter der Polizei, Kirchen, Schulen und Vereine. Einen Sonderapplaus bei der Begrüßung erhielt der große Gönner und Mäzen Sandhofens, der Unternehmer Karlheinz Schies.
Mit „Eleni“, einer griechischen Volksweise, eröffnete der Gesangverein „Aurelia“ den Neujahrsempfang musikalisch. In seiner Begrüßungsrede sprach Volksbank-Direktor Bernd Aust über die allgemeine wirtschaftliche Lage der Republik und im speziellen zur Entwicklung der Volksbank Sandhofen. Das Geschäftsjahr sei nach der Feststellung der wesentlichen Zahlen der Gewinn und Verlustrechung und der Bilanz besser als das Vorjahr verlaufen. Ein besonderer Dank ging an die siebenhundert Personen, die im Jahre 2009 Mitglied der Genossenschaft geworden seien.
Der Vorsitzende der Bürgervereinigung Sandhofen, Stadtrat und MdB Prof. Egon Jüttner, war voll des Lobes über die kulturellen Veranstaltungen in Sandhofen, wie beispielsweise die Kerwe, den Adventsmarkt und die Weihnachtsbaumbeleuchtung am „Stich“. Ein besonderes Lob richtete Jüttner an den Gewerbeverein, dessen Gewerbeschau im Frühjahr die Besucher regelrecht nacn Sandhofen gezogen habe.
Auch die „Lange Nacht der Kunst und Genüsse“, an der sich mittlerweile fast alle Mannheimer Stadtteile beteiligen, lockte zahlreiche Menschen nach Sandhofen. Mit der Übergabe des Neubaugebietes Groß-Gerauer Straße erhofft sich Jüttner, dass die Einwohnerzahl Sandhofens wieder steigen wird. Der neue „Stich“ mit seinem Platzhaus erstrahle somit in neuem Flair, wobei man heute dankbar sein muss, dass man das „Geschenk“ der Stadt Mannheim noch vor der Finanzkrise erhalten habe.
Stadtrat Roland Weiß, der das Grußwort des Oberbürgermeisters und des Gemeinderates überbrachte, freute sich, dass die mehr als notwendige Sanierung der Sandhofenschule endlich bevorsteht. Allerdings hatte der Stadtrat auch schlechte Nachrichten im Gepäck. Nicht ohne Emotionen wird die Aufgabe des Sandhofer Freibades seitens der Stadt in Sandhofen hingenommen werden. Hier wird ein Trägerverein gesucht, der das Freibad als Familienbad weiterführt. Auch möchte man sich seitens der Verwaltung schon in Kürze zu diesem Thema der Bevölkerung zur Diskussion stellen.
Nach all den nicht so besonders guten Nachrichten konnte man sich an den hübschen Lieblichkeiten, „Stichler“ Prinzessin Elle I. und der Prinzessin des Carneval-Club Waldhof (CCW), Sabrina I., die beide ihr Motto vortrugen, erfreuen. Die „Karlsternhexen“ aus der Gartenstadt waren vertreten durch Tobias Schüpferling, die Schönauer „Wonneproppen“ durch Sabine Bukowski. Alle Karnevalsvereine erhielten aus den Händen der Direktoren Bernd Aust und Manfred Baumann einen Scheck über 222,22 Euro. Die Prinzessinnen verteilten am Schluss nicht nur Orden, sondern auch noch eifrig Küsschen an die Ausgezeichneten. aeng